Kurz erläutert am Bundesland Rheinland-Pfalz. Es ist mit einem Waldanteil von fast 43 % oder über 853.000 Hektar das waldreichste Bundesland.
2001 Gemeinden und 302 andere Körperschaften besitzen zusammen eine Waldfläche (forstliche Betriebsfläche) von über 400.000 Hektar.
Dies entspricht einer durchschnittlichen Größe von ca. 177 Hektar pro Gemeinde oder Stadt.
Diese Zahlen zeigen, wie wichtig es für unsere Gesellschaft ist, dass sich die Kommunen des Landes um die Bewirtschaftung ihres Waldes kümmern.
Da in Rheinland-Pfalz insgesamt 50 Baumarten heimisch sind, können die Wälder der Kommunen zu arten- und strukturreichen Dauerwäldern entwickelt werden.
Angesichts des Klimawandels und damit auch unsere Kinder den Wald heute und in Zukunft in gleicher Quantität und Qualität nutzen und sich täglich an der Schönheit des Waldes erfreuen können, müssen die Vertreter der Kommune heute die richtigen Entscheidungen für die Entwicklung ihres Waldes zu einem klimastabilen, artenreichen Dauerwald treffen.
Die entscheidenden Fragen, denen sich jeder Rat stellen muss, lauten:
Wie können wir als Hüter des Waldes die Kriterien für ein „Klimaangepasstes Waldmanagement“ erfüllen?
Wie können wir den Übergang von einem stark geschädigten Waldzustand zu einem klimastabilen Dauerwald unterstützen, der auch in Zukunft die Bedürfnisse unserer Gesellschaft nachhaltig erfüllen kann?
Da die Festlegung der erforderlichen Maßnahmen in erster Linie in der Verantwortung der Waldbesitzer liegt und die Ratsmitglieder oft nicht über das notwendige forstliche Fachwissen verfügen, ist eine enge Zusammenarbeit mit den Förstern von entscheidender Bedeutung.
Um die Ratsmitglieder zu unterstützen wurde z.B. der folgende Leitfaden einwickelt:

Dieser Leitfaden soll Ratsmitgliedernhelfen, in Zusammenarbeit mit ihrem Revierförster ihre Vorstellungen und Ziele für die Gestaltung des Gemeindewaldes hin zu einem klimastabilen, artenreichen Dauerwald über Legislaturperioden hinweg zu entwickeln und zu erhalten.
Die Details zu den Konzeptinhalten finden Sie hier:
Nun fragen Sie sich vielleicht:
Jetzt, da Ihnen alle Informationen vorliegen, wie sollen Sie diese nutzen?
Unser Vorschlag:
Senden Sie eine E-Mail an Ihre Ratsmitglieder und fragen Sie sie, wie sie den Gemeindewald in einen klimastabilen Gemeindewald umgestalten möchten.
Wenn Sie möchten können Sie die oben aufgeführten Konzeptinhalte mitschicken. – dies ist jedoch freiwillig.
Sollten Sie mit den Antworten Ihrer Ratsmitglieder nicht zufrieden sein oder unsicher in der Bewertung der Aussagen, senden Sie uns diese bitte zu.
Wir übernehmen gerne die Einordnung für Sie und geben Ihnen eine Empfehlung welche weitere Schritte Sie einleiten können.


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